DR. MED. PETRA CHRIST
neurologin und psychiaterin

Wann sollten Sie eine Neurologin/ einen Neurologen aufsuchen?

Häufig stellt man sich die Frage, ob die Beschwerden, die man hat, schon eine Form haben, dass man zum Arzt gehen sollte oder ob man noch abwartet, ob diese wieder von alleine weggehen.

Nachfolgend erhalten Sie eine Aufstellung mit praktischen Beispielen, bei welchen Beschwerdebildern Sie aber auf jeden Fall eine Neurologin/ einen Neurologen aufsuchen sollten, um abzuklären, ob sich schwerwiegende Erkrankungen hinter diesen Beschwerden verbergen oder ob diese harmloser Natur sind.


»» bei anhaltenden – bisher unbekannten – Kopf-, Nacken-, Gesichtsschmerzen

»» wenn sich bestehende Kopfschmerzen in ihrer Art ändern (plötzliches Stechen, Hämmern etc.)

»» Sie können sich Dinge immer weniger merken bzw. vergessen immer mehr

»» Sie haben Probleme, Wörter auszusprechen oder suchen immer öfter nach
Begriffen; Sie "verlernen“ plötzlich Ihre Sprache

»» bei auftretendem Schwindel oder Problemen mit dem Gleichgewicht oder
wenn Sie eine Gangunsicherheit entwickeln

»» wenn eine kurzfristige Bewusstlosigkeit aufgetreten ist

»» bei plötzlich eintretenden Sehstörungen wie Doppelbilder, Blindheit,
Sie sehen Löcher im Blickfeld oder am Rand des Blickfelds etc.

»» wenn eine Schwäche oder unerklärliche Ermüdung der Muskeln eintritt,
Sie eine Schwäche der Arme oder Beine entwickeln

»» oder wenn Ihre Muskeln sich bei Bewegungen unnatürlich steif verhalten
(z. B. das „Starten“ beim Gehen fällt schwer)

»» oder bei häufigen Muskelkrämpfen und Muskelzuckungen

»» sowie bei jeglicher Form von Lähmungserscheinungen – an Händen,
Armen, Gesicht, Füße, Beinen, Rumpf, Nacken etc.

»» aber auch dann, wenn Sie „nur“ ein Taubheitsgefühl haben – nachts
„schlafen“ Finger ein, etc.

»» oder bei Missempfindungen/ Berührungsempfindungen/ Brennen der Haut wie
Kribbeln oder als würden stetig Ameisen darüber laufen

»» oder bei ansteigendem Zittern z. B. der Hände, Arme, des Kopfes

»» wenn Sie ungewollte bzw. unkontrollierte Bewegungen machen

»» bei Störungen der Feinmotorik und Koordination (Ihnen fallen Dinge - z. B. eine Tasse etc. – aus der Hand, Sie greifen beim Zugreifen daneben)

»» und wenn Sie plötzlich Situationen, Personen, Orte verkennen/ nicht mehr
erkennen


»» bei chronischen Schmerzen jeder Art

»» bisher unbekanntes Auftreten von gereiztem, aggressivem Verhalten

 

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